Über mich
Manche Menschen kommen über einen geraden Berufsweg zu dem, was sie tun.
Bei mir war es anders.
Technik, Bildung, Musik, Kultur und Beratung lagen nicht getrennt nebeneinander. Sie haben sich mit der Zeit verbunden. Aus diesen Verbindungen ist mein Arbeitsansatz entstanden.
Ich arbeite mit Menschen an Übergängen.
Vom Nichtwissen zum Ausprobieren.
Von der Unsicherheit zum ersten Schritt.
Von der Idee zur Umsetzung.
Dabei geht es nicht nur um Wissensvermittlung. Wissen ist wichtig. Aber es bleibt ein Werkzeug. Entscheidend ist, ob ein Mensch damit handlungsfähig wird.
Deshalb gestalte ich Räume, in denen Menschen etwas ausprobieren können.
Das kann ein Workshop sein. Ein Lernprojekt. Ein Gespräch. Eine medienpädagogische Einheit. Ein digitales Werkzeug. Eine kreative Werkstatt. Entscheidend ist nicht die Form. Entscheidend ist, was darin möglich wird.
Ich bin Berufseinstiegsbegleiter, Fachinformatiker für Anwendungsentwicklung, Ausbilder und in Weiterbildung im Bereich Medienpädagogik. Dazu kommen Erfahrungen aus technischem Support, Moodle-Betreuung, als Sänger, in der Musikproduktion, Veranstaltungstechnik, Textilveredelung und kultureller Projektarbeit.
Diese Felder wirken verschieden.
Für mich führen sie zu einer gemeinsamen Frage:
Wie entstehen Bedingungen, unter denen Menschen ihre eigenen Möglichkeiten erkennen?
Ich bin kein klassischer Lehrer, der vor allem Inhalte vermittelt.
Ich bin kein reiner Techniker, der nur Systeme betreut.
Ich bin auch kein Coach, der fertige Antworten liefert.
Ich arbeite dort, wo Bildung, Technik und Erfahrung zusammenkommen. Ich übersetze zwischen Systemen und Menschen, zwischen Idee und Anwendung, zwischen Werkzeug und Zweck.
Technik interessiert mich besonders dann, wenn sie Zugang schafft. Digitale Teilhabe bedeutet für mich nicht, Menschen nur Programme zu erklären. Es bedeutet, ihnen Wege zu eröffnen, mit digitalen Werkzeugen eigene Ziele zu verfolgen.
Bildung verstehe ich ähnlich.
Sie soll nicht nur verwertbar machen. Sie soll Orientierung geben. Sie soll Entscheidungen ermöglichen. Sie soll Selbstwirksamkeit entstehen lassen.
Ein guter Prozess braucht Struktur.
Aber er braucht auch Spielraum.
Zu viel Vorgabe nimmt Menschen die eigene Bewegung. Zu wenig Orientierung lässt sie allein. Dazwischen liegt der Raum, in dem ich arbeite.
Dort können Fragen entstehen.
Dort können Fähigkeiten sichtbar werden.
Dort kann aus einem Versuch ein nächster Schritt werden.
Meine Stärke liegt im Verbinden. Ich bringe technische, kreative, pädagogische und soziale Perspektiven zusammen. Nicht, um Komplexität größer zu machen. Sondern um Wege sichtbar zu machen, die vorher nicht erkennbar waren.
Vielleicht beginnt Entwicklung genau dort:
wenn jemand merkt, dass eine Tür nicht geschlossen ist, sondern nur noch nicht geöffnet wurde.